Der Dokumentarfilm von Anja Unger begleitet zwei Frauen, die vom Adoptionsprogramm der ‘Staatskinder’ betroffen waren.
Im Gegensatz zu den drei anderen Besatzungsmächten betrachtete Frankreich Kinder mit deutscher Mutter und französischem Vater nicht als ‘Privatsache’. Diese Kinder sollten vielmehr dazu dienen, die hohen Verluste der Zivilbevölkerung ausgleichen zu helfen.
Sie sollten ‘umgewidmet’ werden und als Franzosen aufwachsen. Von ihrer Herkunft hatten sie oft keine Ahnung – die Papiere waren vollständig umgeschrieben und somit die Spuren verwischt.