Leserstimmen & Kritiken
Amalie auf der Windseite
Ein packender Roman über die Nachkriegszeit
Die Autorin beleuchtet in ihrem Roman ein eher unbekanntes Kapitel der deutsch-französischen Nachkriegsgeschichte und beschreibt einen Ausschnitt des Lebens einer jungen Deutschen, die sich mit aus diesem Verhältnis erwachsenden Komplikationen auseinandersetzen muss. Der Charakter der Hauptfigur ist vielschichtig, aber gerade das macht die Geschichte interessant. Spannend von der ersten bis zur letzten Zeile!
Lebendig, fesselnd und gut recherchierter Roman, der Zugang zu einem weitgehend noch unbekannten Kapitel der Geschichte gibt.
Der Roman erzählt eine spannende Geschichte- oder besser gesagt Geschichten. Die Hauptfigur, Amalie Hagenbach, ist 1946 28 Jahre alt und versucht, wie viele alleinstehende Frauen zu dieser Zeit, sich durchzuschlagen. Baden-Baden, Mannheim und später Paris sind Orte, wo sie versucht zu handeln und wo sie gleichzeitig viel einstecken muss. Die Zeitgeschichte wird im Roman subtil und sensibel dargestellt, die Fakten – zum Beispiel, was die französische Besatzungszone betrifft, die forcierte Adoption von Kindern deutscher Mütter, die französische Väter hätten, sind exakt recherchiert. Aber nie ist die Zeitgeschichte Vorwand. Die Personen des Romans sind lebendig und mit allen Schattierungen des Lebens dargestellt. Die Lektüre fesselt den Leser und gibt dazu noch Zugang zu wenig bekannten Aspekten der jüngeren Geschichte.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Roman!
Ich habe das Buch zügig gelesen, weil es spannend ist.
Die Lebensgeschichte von Amalie geht unter die Haut! Gute innere Bilder in der Erzählform des Textes, die den Leser ‘mitnehmen’.
Das Thema ist eine Tragödie – der Roman außergewöhnlich!
Julia V., Mannheim
Schwetzinger Zeitung, 6.12.2024
Rezension Rhein-Neckar-Zeitung
Artikel Schwetzinger Zeitung